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Peer-reviewedCC BY-NC-ND 4.0Innere Medizin (Heidelberg, Germany)

Computertomographie in der Kardiologie – Notwendigkeit und Entwicklungen

  1. 1MVZ CCB Frankfurt und Main-Taunus GbR, Im Prüfling 23, 60389 Frankfurt am Main, Deutschland

Abstract

Die kardiale Computertomographie (k-CT) hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Baustein der nichtinvasiven kardiovaskulären Diagnostik entwickelt und ist heute sowohl in den Leitlinien als auch im klinischen Alltag fest etabliert. Insbesondere bei Patienten mit niedriger bis intermediärer Vortestwahrscheinlichkeit kommt ihr als Erstlinienverfahren zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit eine Schlüsselrolle zu. Auch im akuten Setting kann sie bei ausgewählten Patientengruppen zur schnellen und sicheren Ausschlussdiagnostik beitragen und so die Patientensteuerung in der Notaufnahme verbessern. Über die reine Stenosebeurteilung hinaus ermöglicht die k‑CT eine umfassende Charakterisierung der koronaren Atherosklerose. Dabei zeigt sich, dass vor allem Plaquevolumen und -zusammensetzung entscheidende prognostische Faktoren darstellen. Moderne Auswertungsverfahren erlauben eine zunehmend standardisierte und quantitative Analyse, die eine individualisierte Risikostratifizierung und Therapieplanung unterstützt. Insbesondere bei Nachweis subklinischer Atherosklerose können frühzeitig präventive Maßnahmen initiiert und die Therapieadhärenz verbessert werden. Technologische Fortschritte wie Photon-counting-Computertomographie und auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plaqueanalysen erweitern die diagnostischen Möglichkeiten erheblich. Darüber hinaus spielt die k‑CT eine wichtige Rolle bei Patienten nach Revaskularisation sowie in der Planung und Nachsorge struktureller Herzeingriffe. Insgesamt stellt sie ein leistungsfähiges und vielseitiges Verfahren dar, das Diagnostik, Risikobewertung und Therapieplanung in der modernen Kardiologie wesentlich verbessert.

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RIS
TY  - JOUR
TI  - Computertomographie in der Kardiologie – Notwendigkeit und Entwicklungen
AU  - Philipp Breitbart
AU  - Eleni Giokoglu
AU  - Emina Yikit
AU  - Thomas Voigtländer
AU  - Axel Schmermund
PY  - 2026
DA  - 2026/07/13
JO  - Innere Medizin (Heidelberg, Germany)
DO  - 10.1007/s00108-026-02153-x
UR  - https://doi.org/10.1007/s00108-026-02153-x
AB  - Die kardiale Computertomographie (k-CT) hat sich in den letzten Jahren zu einem zentralen Baustein der nichtinvasiven kardiovaskulären Diagnostik entwickelt und ist heute sowohl in den Leitlinien als auch im klinischen Alltag fest etabliert. Insbesondere bei Patienten mit niedriger bis intermediärer Vortestwahrscheinlichkeit kommt ihr als Erstlinienverfahren zum Ausschluss einer koronaren Herzkrankheit eine Schlüsselrolle zu. Auch im akuten Setting kann sie bei ausgewählten Patientengruppen zur schnellen und sicheren Ausschlussdiagnostik beitragen und so die Patientensteuerung in der Notaufnahme verbessern. Über die reine Stenosebeurteilung hinaus ermöglicht die k‑CT eine umfassende Charakterisierung der koronaren Atherosklerose. Dabei zeigt sich, dass vor allem Plaquevolumen und -zusammensetzung entscheidende prognostische Faktoren darstellen. Moderne Auswertungsverfahren erlauben eine zunehmend standardisierte und quantitative Analyse, die eine individualisierte Risikostratifizierung und Therapieplanung unterstützt. Insbesondere bei Nachweis subklinischer Atherosklerose können frühzeitig präventive Maßnahmen initiiert und die Therapieadhärenz verbessert werden. Technologische Fortschritte wie Photon-counting-Computertomographie und auf künstlicher Intelligenz (KI) basierende Plaqueanalysen erweitern die diagnostischen Möglichkeiten erheblich. Darüber hinaus spielt die k‑CT eine wichtige Rolle bei Patienten nach Revaskularisation sowie in der Planung und Nachsorge struktureller Herzeingriffe. Insgesamt stellt sie ein leistungsfähiges und vielseitiges Verfahren dar, das Diagnostik, Risikobewertung und Therapieplanung in der modernen Kardiologie wesentlich verbessert.
SN  - 2731-7080
SN  - 2731-7099
ER  -